Ausstellungseröffnung: Das Luftschiff in der Kunst

Gemälde – Grafiken – Plakate“ vom 24. Juli bis 7. September 2014 in der Villa Meixner, Schwetzingerstr. 24, 68782 Brühl

Das Luftschiff übte von Beginn seiner Existenz an eine große Faszination auf die Öffentlichkeit aus und war von Anfang an Gegenstand der bildlichen Darstellung. Die Ausstellung des Heimat- und Brauchtumsvereins Brühl / Rohrhof e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, darüber einen möglichst breiten Überblick anzubieten. Wobei der lokale Bezug zu den Schütte-Lanz-Luftschiffen aus Brühl für die Organisatoren der Ausstellung im Vordergrund stand und steht.

Erstmals werden der Öffentlichkeit Gemälde von Schütte-Lanz-Luftschiffen vorgestellt: Das Gemälde von Bernhard Winter, „Schütte-Lanz Luftschiff im Bau in Rheinau 1918“, lagerte im Archiv des Niedersächsischen Landesmuseums Oldenburg, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. In Familienbesitz befindet sich das Gemälde von Josef Ruep, „SL9 über Helgoland“, das dem Verein als Leihgabe zur Verfügung steht und hier ebenfalls gezeigt wird. Postkarten und Werbeinserate verschiedener Provenienz ergänzen den Überblick zu SL-Luftschiffen als Gegenstand von Kunst. Eine Intarsienarbeit zu der Luftschiffhalle von Luftschiffbau Schütte-Lanz von Heinz Weik rundet die Vielfalt der Arbeiten ab.

Mit zwei Leihgaben bereichert Aeronauticum in Nordholz bei Cuxhaven, das sämtliche Archivakten und Bilddokumente zu Luftschiffbau Schütte-Lanz und Flugzeugbau Schütte-Lanz verwahrt, die Ausstellung: das Gemälde von Enno Kleinert, „L23 stoppt Bark Royal“ (2001) sowie ein „Seestück“ von einem unbekannten Maler (1913).

Eine größere Anzahl von Exponaten (insgesamt 13 Stück) kommt aus dem Zeppelin- Museum Friedrichshafen nach Brühl. „LZ 127 über tosendem Meer“ von P. v. Kalckenreuth oder das Plakat „Zeppelin kommt nach Öhringen“ aus dem Jahr 1931 spiegeln die Wahrnehmung der [Welt-]Reisen des Luftschiffes in der Öffentlichkeit wieder. Das Luftschiff übte nach wie vor eine große Faszination aus. Die Acrylmalereien von Jan Balet, gleichfalls aus dem Archiv des Zeppelin-Museums, sind der Gegenwart wesentlich näher und wollen eine Distanz des Betrachters zur „Faszination Luftschiff“ erwecken.

Der Verein für Heimat- und Brauchtumspflege freut sich auf Ihren Besuch der Ausstellung in der Villa Meixner. Die Öffnungszeiten sind wie folgt Sa. 15.00 – 17.30 Uhr,| So. + Feiertag 14.00 – 17.30 Uhr und nach Vereinbarung . Anfragen richten Sie bitte an: Dr. V. Kronemayer, Tel. 06202 / 73734, und Winfried Höhn, Tel. 06202 / 72388.